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Jugendarbeit kontinuierlich fördern!

Mit großer Besorgnis registrieren die Mitgliedsgruppen und der Vorstand des Kreisjugendrings Witzenhausen e.V. die Bestrebungen einiger Kommunen, die den kommunalen Haushalt auf Kosten der Angebote der Jugendarbeit und Jugendhilfe sanieren wollen. Seien es pauschale Kürzungen der Zuschüsse für Jugendgruppen, Einsparungen bei einzelnen Jugendhilfe-Trägern, die Nichtbesetzung freier Stellen im Bereich der kommunalen Jugendarbeit oder die Veräußerung von Gebäuden, die bislang der Jugendarbeit zur Verfügung standen wenn es um Einsparungen geht, kennt die Phantasie vieler KommunalpolitikerInnen scheinbar keine Grenzen. Betroffen sind kommunale Einrichtungen ebenso wie freie Träger und Vereine.

Die Einsparungen treffen vor allem die gesellschaftliche Gruppe, die am wenigsten für die prekäre Finanzlage verantwortlich ist: Kinder und Jugendliche tragen nicht die Verantwortung für die staatlichen Schuldenberge, sie waren nicht die Nutznießer einer Haushaltspolitik, die über Jahrzehnte mehr Geld ausgegeben als eingenommen hat Sie werden aber die Gruppe sein, die einen Großteil dieser Schulden abtragen muss. Um so wichtiger ist es, dass ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, um der jungen Generation einen bestmöglichen Start in das gesellschaftliche Leben zu ermöglichen.

Die erwähnten Einsparungen führen dazu, dass einige Anbieter den gesellschaftlichen Aufträgen an Jugendarbeit nicht mehr nachkommen können. Jugendarbeit hat einen Bildungsauftrag. Nur 30% der Bildung werden in der Schule erworben, 70% in außerschulischen Zusammenhängen dabei spielen die Einrichtungen der Jugendarbeit eine wesentliche Rolle. Bildung ist mehr als das große Einmaleins, mehr als Geschichte, Rechtschreibung und Geographie. Bildung ist auch die Vermittlung von sozialen Kompetenzen, die Befähigung zum kritischen Denken, zur Meinungsbildung und zur Vertretung der eigenen Interessen. Hier leistet die Jugendarbeit mit ihren vielfältigen Angeboten einen wesentlichen Beitrag.

Die Mitgliedsgruppen und der Vorstand des Kreisjugendrings Witzenhausen e.V. fordern daher:

  • Keine Einsparungen bei den Kommunen zu Lasten der Jugendlichen!
  • Jugendarbeit braucht auch in Zukunft eine verlässliche finanzielle, materielle und personelle Ausstattung!
  • Jugendarbeit ist keine freiwillige Aufgabe für Kommunen sie ist eine moralische Verpflichtung und im gesamtgesellschaftlichen Interesse!
  • Jugendliche müssen bei politischen Entscheidungen, von denen sie unmittelbar betroffen sind, vor der Entscheidung in die Diskussion eingebunden werden und sie müssen als gleichwertige PartnerInnen akzeptiert werden.

 

(Beschlossen von der Delegiertenversammlung am 07.03.2003)

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