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Jugendpolitische Forderungen zur Kommunalwahl

Am 26.03.2006 finden in Hessen Kommunalwahlen statt. Parallel dazu findet die Direktwahl der Landrätin/des Landrates für den Werra-Meißner-Kreis statt. Aus Sicht des Kreisjugendrings Witzenhausen e.V. und der Mitgliedsgruppen muss Jugendpolitik ein Schwerpunkt der zukünftigen Kommunalpolitik im Landkreis und in den einzelnen Kommunen einnehmen.

Insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels im Werra-Meißner-Kreis kommt der Jugendarbeit eine steigende Bedeutung zu. Eine kinder- und jugendfreundliche Politik und Gesellschaft bietet für junge Paare und Familien Anreize, Kinder zu bekommen – Kinder müssen in der Gesellschaft willkommen sein. Dazu gehört, dass sich Familien darauf verlassen können, dass die möglichen privaten und gesellschaftlichen Folgen, die sich aus einer Addition verschiedener Lebensrisiken ergeben (zunehmende Zahl prekärer Beschäftigungsverhältnisse, Kinder als Armutsrisiko, fehlende Ausbildung- und Arbeitsplatzperspektive für junge Menschen,…), gesellschaftlich abgefedert werden. Dabei spielt die Förderung der Jugendarbeit eine maßgebliche Rolle.

Konkret fordert der Kreisjugendring Witzenhausen e.V.:

  1. Eine kontinuierliche und verlässliche Förderung der Jugendverbände und –initiativen durch die Kommunen und den Werra-Meißner-Kreis.
    Keine Kürzungen bei den Fördergeldern, eine Anpassung der Zuschüsse für Maßnahmen und Projekte in Höhe der Inflationsrate.
  2. Einen Erhalt sämtlicher Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit im Werra-Meißner-Kreis.
    Die Jugendeinrichtungen des Werra-Meißner-Kreises (Jugenddorf Hoher Meißner, Jugendseeheim Pellworm, Europa-Akademie) und das Haus der Jugend „an den Großen Steinen“ müssen erhalten und weiterhin gefördert werden, für das Jugendseeheim Pellworm ist eine Weiterentwicklung der Konzeption unter Einbeziehung der Jugendringe anzustreben.
    Auch die Jugendzentren und –räume der Kommunen müssen erhalten bleiben.
  3. Die Arbeit der Kreisjugendringe muss zeitgemäß unterstützt werden.
    Der Kreisjugendring Witzenhausen e.V. begrüßt die Diskussion um die Einrichtung eines Jugendbüros, dass die Arbeit der Jugendringe und der kreisweiten Dachorganisationen der Jugendverbände bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit unterstützen soll. Ein solches Jugendbüro muss sich an den konkreten Bedürfnissen der zu unterstützenden Träger orientieren.
    Die Eigenständigkeit der Träger und die Unabhängigkeit vom Werra-Meißner-Kreis darf durch ein Jugendbüro nicht beeinträchtigt werden. Ferner muss gewährleistet sein, dass das Jugendbüro keine Aufgaben übernimmt, die bislang der Jugendförderung des Kreises oblagen, sondern dass dadurch zusätzliche Unterstützung und Arbeitskapazitäten für die Jugendringe und kreisweiten Dachorganisationen geschaffen werden.
  4. Ehrenamtsförderung als maßgebliche Form der Unterstützung
    Jugendarbeit ist undenkbar ohne das ehrenamtliche Engagement der JugendleiterInnen. Die Kultur des Dankeschöns und der gesellschaftlichen Anerkennung muss weiter ausgebaut werden. Der Arbeitskreis „Juleica im Werra-Meißner-Kreis“ hat in diesem Bereich in den letzten zwei Jahren gute Erfolge erzielt. Diese gilt es durch den Kreis und die Kommunen weiter zu unterstützen.
    Dies kann z.B. durch weitere Vergünstigungen für Juleica-InhaberInnen in kommunalen Einrichtungen, einer kostenlosen Nutzung des ÖPNVs o.ä. geschehen.
  5. Junge Menschen müssen an politischen Entscheidungsprozessen beteiligt werden.
    Die Belange von Kindern und Jugendlichen kann keiner besser vertreten, als sie selber. Daher sind junge Menschen und deren jugendpolitischen Interessensvertretungen bei allen sie betreffenden politischen Entscheidungen angemessen, altersstufengemäß und tatsächlich zu beteiligen. Die politischen Entscheidungsträger sind aufgefordert, entsprechende Beteiligung grundsätzlich in die Entscheidungsprozesse einzubinden.
  6. Ganztagsschule nicht ohne Jugendgruppen und –verbände
    Die Konzeptionierung von Ganztagsschulangeboten im Werra-Meißner-Kreis darf nicht ohne die Beteiligung von Jugendverbänden erfolgen. Jugendgruppen und –verbände leisten, im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern in diesem Bereich, eine an den Bedürfnissen und Interessen junger Menschen orientierte Angebote und verfügen über eine entsprechende Ausbildung (Juleica). In der Diskussion muss Jugendarbeit als gleichwertiger Partner in die Diskussion mit einbezogen werden, eigene Vorstellungen einbringen können und die Rahmenbedingungen für eine Kooperation mit Schule mitbestimmen können.

(Beschlossen von der Delegierten-Versammlung am 10.03.2006)

Download: Jugendpolitische Forderungen

Antrag_Jugendpolitik.pdf

Der Antrag des Vorstandes wurde von den Delegierten einstimmig beschlossen.

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