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Landtagwahl am 27.01.2008

Deine Stimme ist gefragt!

Am 27.01.2008 sind 4,37 Millionen hessische Wahlberechtigte aufgerufen ein neues Parlament zu wählen.

In den umfangreichen und kaum zu überblickenden Wahlprogrammen der Parteien und  DirektkandidatInnEn sind viele Themen zu finden, die für Kinder, Jugendliche, Eltern, SchülerInnen und StudentInnEn relevant sind.

Die in unseren Augen wichtigsten Themen haben wir für euch heraus gesucht, einen Fragenkatalog daraus erstellt und Ihn an die DirektkandidatInnEn im Werra-Meißner-Kreis und an die SpitzenkandidatInnEn der Parteien auf Landesebene geschickt.

Die Antworten findet Ihr nun in dieser „Jugend Heute Spezial“. Sie sollen für euch etwas mehr Klarheit in das Wahlkampfgetümmel bringen.

Dabei habe wir uns fünf Schwerpunkte ausgesucht, die ich kurz vorstellen möchte.

Los geht es mit dem Bereich Jugendarbeit und Ehrenamt: Das Ehrenamt wird im Zuge des demografischen Wandels und der zunehmenden Geldknappheit bei Städten, Kommunen und Land immer wichtiger werden, um viele Strukturen unserer Gesellschaft aufrecht zu erhalten.

Ehrenamtliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit und sonst überall auch müssen  ausreichend geschult und weitergebildet werden und sie müssen vor allem Anerkennung verspüren für die viele und wichtige Arbeit, die sie verrichten. Die Politik ist hier gefragt gute Strukturen zu erhalten, Neue zu schaffen und das Ehrenamt zu fördern.

Ein weiterer Bereich das Thema Schulbildung. Die PISA-Studie bewegt sich seit ihrer Veröffentlichung wie ein Schreckgespenst durch unser Bildungssystem. Die Mängelliste war lang. Doch wurde seither genug getan? Genug kann man für die Bildung wohl nie tun, hier sind sicherlich noch immer Versäumnisse auf zu holen.

Die geplante Abschaffung der Hauptschulen könnte sicherlich ein erster Schritt hin zu mehr Gerechtigkeit in unserem Bildungssystem, in dem die soziale Herkunft so sehr über den späteren Schulerfolg entscheidet wie kaum sonst irgendwo, sein. Weitere Reformen sind hier sicherlich angebracht.

Dabei sollte die Chancengleichheit höchste Priorität haben. Zu viele begabte Kinder fallen auf Grund schlechterer Voraussetzungen schon früh weit zurück und schaffen es nie mehr ihre Rückstände später wieder auf zu holen. Die Vergrößerung der Lehrerschaft wäre hier sicherlich sehr zu begrüßen, um bessere Betreuungsschlüssel zu realisieren.

Unterstützend sollte man der Lehrerschaft an den Schulen auch mehr SchulsozialarbeiterInnen zu Seite stellen. Diese könnten zusammen mit den LehrerInneN viel mehr auf die privaten und sozialen Probleme der Schüler eingehen und damit Leistungseinbrüche und sozialen Abstieg verhindern. Bei der Bildung von Kindern sollte man an solchen Stellen nicht sparen.

Sparen sollte man auch nicht bei der Hochschulbildung. Durch die von der Landesregierung eingeführten Studiengebühren ist zwar endlich mehr Geld an die Universitäten geflossen, jedoch auf kosten StudentInnEn. Man sollte nicht vergessen, dass Deutschlands Studentenquote schon weit hinter den meisten anderen Ländern Europas liegt. Studiengebühren motivieren unsere AbiturientInnEn sicherlich auch nicht zu einem Studium.

Des weiteren sind die Studiengebühren sicherlich kontraproduktiv, wenn es um Chancengleichheit in unserem Bildungssystem geht. Das wird vor allem dann gravierend, wenn die Darlehen für StudentInnEn, die die 500 Euro pro Semester nicht sofort bezahlen können, verzinst werden. Wenigstens die Darlehen sollte man im Sinne der Chancengleichheit unverzinst (z.B. wie beim Bafög) anbieten.

Auf jeden Fall brauchen die Universitäten weiterhin mehr Geldmittel, die finanziert werden müssen. Über die Richtigkeit von Studiengebühren sollte sich jedoch jeder seine eigene Meinung bilden.

Interessant sind sicherlich auch die Probleme im Werra-Meißner-Kreis. Unser Kreis ist sehr stark vom demografischen Wandel betroffen. Jugendliche haben nach der Schule  oftmals keine Perspektiven im Kreis und ziehen weg. Dadurch verliert auch die Jugendarbeit viele ehrenamtliche MitarbeiterInnen.

Um dem entgegen zu wirken, sollten neben den wirtschaftlichen Bedingungen auch die sonstigen Rahmenbedingen stimmen. Der Kreis sollte vor allem für junge Familien mit Kindern an Attraktivität gewinnen.

Als letztes haben wir die Politikerinnen und Politiker noch zum Thema Kinderarmut gefragt. Das hier dringender Handlungsbedarf besteht ist sicherlich allen klar. Und das vielen Familien mit mehr Geld allein auch nicht geholfen ist sollte auch bedacht werden.

Zum Schluss möchte ich noch einmal alle Wahlberechtigten und dabei vor allem  ErstwählerInnen dazu ermutigen, sich über die Landtagswahl zu informieren (auch mit Hilfe dieser Zeitschrift) und dann am 27.01.2008 wählen zu gehen. Nur so könnt ihr eure Stimme einbringen und eure Interessen bekunden!

Geht wählen, bringt eure Meinung ein!

Welche KandiatInnEn wurden berücksichtigt? Wieso andere nicht?

Wir haben für diese Sonderausgabe alle Politikerinnen und Politiker angeschrieben, die hier im Wahlkreis 9 als DirektkandidatInnEn antreten und zusätzlich die SpitzenkandidatInnEn von CDU, SPD, FDP, Grünen und Die Linke. Jedoch können wir nur von denjenigen etwas abdrucken, von denen wir auch eine Antwort erhalten haben. Weiterhin konnten wir aus Zeitgründen nur die Antworten mit aufnehmen, die uns nach mehrmaliger Aufforderung auch in digitaler Form vorlagen. Die anderen Exemplare sind ansonsten nur in gescannter Form auf www.kjr-wiz.de zu finden. Wir bitten hier um euer Verständnis dafür.

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