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Schritte gegen Kinderarmut

Etwa 130.000 Kinder unter 15 Jahren sind in Hessen auf Sozialgeld angewiesen – auch im Werra-Meißner-Kreis leben zahlreiche Kinder in Armut oder sind davon bedroht. Welche konkreten Schritte gegen Kinderarmut in Hessen wollen Sie daher als erstes in Angriff nehmen?

Dirk Landau (CDU)

Zuallererst wollen wir, daß die Väter und Mütter dieser Kinder wieder Arbeit bekommen. Das ist der Lösungsweg, der sowohl für die Kinder als auch die Eltern der beste ist. Nicht nur die dann verbesserte finanzielle Lage wird den Kindern zugute kommen. Auch der Wegfall der bedrückenden Stimmung wird den Kindern mehr Hoffnung auch für die eigene Zukunft machen.

Lothar Quanz (SPD)

Zwei ganz konkrete Maßnahmen, die wir sehr schnell realisieren werden:

  1. Wir wollen einen Zuschuss zum Mittagessen für alle Kinder, die aus sozial schwachen Haushalten kommen, einführen, so dass gerade diese Kinder in den Kindertagesstätten aber auch in den Grundschulen und in den weiterführenden Schulen jeden Mittag ein gesundes und ordentliches Mittagessen einnehmen können, ohne dass die Familien zusätzlich damit finanziell belastet werden.
  2. Wir wollen, dass ein Kinderzuschlag etwa bei Hartz IV-Empfängerinnen und Empfängern hinzukommt, so dass sich die finanzielle Situation für viele Kinder auf diese Art und Weise dauerhaft verbessert.

Sigrid Erfurth (Grüne)

In unserem Sozialbudget 2008 -  An Morgen denken – Heute Gerechtigkeit und Teilhabe sichern – Kinder in den Mittelpunkt“ mit einem zusätzlichen Finanzvolumen von knapp 40 Millionen Euro haben wir GRÜNE verschiedene Sofortmaßnahmen zur Bekämpfung von Armut, insbesondere von Kinderarmut, festgelegt.

Wir werden sofort einen Sozialfonds „Lernen ohne Hunger“ auflegen, mit dem für Kinder aus armen Familien ein gesundes Mittagessen in Ganztagseinrichtungen wie Kindertagesstätten und Schulen bezuschusst wird. Dafür haben wir 7,5 Millionen vorgesehen. Das Ziel ist, dass kein Kind aufgrund der finanziellen Verhältnisse seiner Eltern von einem gesunden Mittagessen in Schule oder Kindertagesstätte ausgeschlossen wird.

Wir werden auch die Schuldnerberatungsstellen wieder in eine Landesförderung aufnehmen und präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Obdachlosigkeit und sozialen Krisen mit Landeszuschüssen unterstützen. Familien mit Kindern werden so  bedarfsgerechte Beratungs- und Hilfeleistungen erhalten.

Wir werden zudem eine Armuts- und Reichtumsberichterstattung installieren um auf Grundlage dieses Berichtes verantwortungsvolle landespolitische Entscheidungen über weitere konkrete Schritte zur Bekämpfung von Kinderarmut treffen zu können. Auch im Werra-Meißner-Kreis muss eine verlässliche Datengrundlage für ein maßgeschneidertes Hilfsangebot erhoben werden.

Auf Bundesebene werden uns für die Erhöhung der Regelsätze des ALG II, insbesondere des Kinderregelsatzes, durch entsprechende Bundesratsinitiativen engagieren.

Sonja Biermann- Hirth (Linke)

Ich schließe mich der Forderung des Sprechers der bundesweit tätigen nationalen Armutskonferenz Pfarrer Dr. Wolfgang Gern an, der eine realitätsnahe Berechnung des Existenzminimums von Kindern, die die Aspekte Bildung und Betreuung sowie den Bedarf für Wachstum und Entwicklung umfasst, befürwortet. Teile des Existenzminimums können auch durch Sachleistungen etwa durch komplette Lernmittelfreiheit oder kostenloses Mittagsessen in der Ganztagsbetreuung zur Verfügung gestellt werden. Als Sofortmaßnahme ist eine Erhöhung der Regelsätze für Kinder sinnvoll.

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