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Anerkennung Ehrenamt

Werden Sie sich als LandtagsabgordnteR für eine stärkere Anerkennung des Ehrenamts in der Jugendarbeit einsetzen? Wenn ja, wie sollte diese Anerkennung aussehen?

Dirk Landau (CDU)

Natürlich werde ich mich dafür einsetzen. Eine Anerkennung, die sich in Schulterklopfen und der Verteilung von Ehrennadeln etc. erschöpft, ist zu wenig. Eine angemessene Anerkennung soll echte Vorteile mit sich bringen. Daher halte ich das Vorhaben der CDU, in Zukunft ehrenamtlich erworbene Qualifikationen mit einem auch beruflich nutzbaren Zertifikat abschließen zu können, für richtig. Das wird Vorteile etwa bei Bewerbungen bringen.

Die Übungsleiterpauschale wollen wir erhöhen – auch ein handfester Vorteil.

Lothar Quanz (SPD)

Ich habe mich im Landtag bereits erfolgreich für die Anerkennung des Ehrenamtes eingesetzt. Dass im Zeugnis aktives ehrenamtliches Engagement bei Schülerinnen und Schülern vermerkt werden kann, geht auf meine Initiative, die durch die SPD-Landtagsfraktion gestützt worden war, zurück. Außerdem habe ich mich sehr dafür eingesetzt, dass die JuLeiKa als Anerkennung sich durchgesetzt hat und auch in einzelnen Städten und Gemeinden des Werra-Meißner-Kreises Akzeptanz und Anwendung findet.

Sigrid Erfurth (Grüne)

Ich trete schon lange für eine verbesserte Anerkennungskultur für das Ehrenamt ein. Das gilt für alle ehrenamtlichen Bereiche. Dazu ist neben verbesserten gesetzlichen Rahmenbedingungen erforderlich, dass Ehrenamtlich arbeitende Menschen größere gesellschaftliche Anerkennung erfahren, dabei darf kein Unterschied zwischen Jugendlichen oder z.B. aktiven Mitgliedern in Naturschutzverbänden oder in Freiwilligen Feuerwehren gemacht werden. Diese Anerkennung lässt sich nicht „verordnen“ sondern ist nur durch gesellschaftliche Prozesse zu erreichen, an denen ich gerne mitarbeite.

Zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen gehört für mich u.a. die Arbeitszeit wieder auf 40 Stunden herabzusetzen, damit Arbeitnehmer/innen auch wieder die Chance haben, sich neben dem Beruf ehrenamtlich zu betätigen. Außerdem muss natürlich der öffentliche Dienst mit gutem Beispiel vorangehen und die Freistellungsregelungen beachten. Ich möchte, dass Arbeit im Ehrenamt als Kompetenzmerkmal für Berufstätigkeit anerkannt wird und trete in Gesprächen mit Arbeitgebern dafür ein, die außerberuflich erworbenen Fähigkeiten als Bereicherung wahrgenommen werden.

Sonja Biermann- Hirth (Linke)

Antwort: Das Ehrenamt in der Jugendarbeit sollte zunächst einmal der Bevölkerung stärker ins Bewusstsein gebracht werden. Durch Vergünstigungen bei kulturellen Veranstaltungen und durch Aufwandsentschädigungen sollten Jugendliche, die ein Ehrenamt ausführen, ideell und finanziell unterstützt werden.

Andrea Ypsilanti (SPD)

Ich werde mich sowohl für eine stärkere Anerkennung des Ehrenamts als auch für eine Stärkung von Kindern und Jugendlichen einsetzen.

Die SPD betrachtet das Ehrenamt nicht als Ausfallbürgen dort, wo der Staat seiner Verantwortung nicht mehr gerecht wird. Wir fördern und unterstützen ehrenamtliches Engagement als Ausdruck demokratischer Teilhabe. Dazu bedarf es weniger Sonntagsreden als realer Hilfestellungen, sei es durch kostenfreie Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote oder durch rechtliche Absicherungen. Auch stehen immer längere und flexiblere Arbeitszeiten oftmals einem ehrenamtlichen Engagement im Wege. Wir unterstützen Partnerschaften zwischen Unternehmen und Ehrenamt, wie es sie beispielhaft mit freiwilligen Feuerwehren gibt.

Tarek Al-Wazir (Grüne)

Für mich ist bürgerschaftliches Engagement aller Generationen ein unverzichtbares Grundelement einer aktiven und demokratischen Gesellschaft. Ich werde als Mitglied der Landesregierung die Bereitschaft zum Ehrenamt durch ein Gesetz fördern, in dem u. a. die Vielzahl bestehender gesetzlicher Regelungen zusammengefasst, Anforderungsprofile, Haftungs- und Versicherungsfragen etc. geklärt werden.

Entgegen landläufiger Meinung sind junge Menschen im bürgerschaftlichen Engagement sehr engagiert. Viele junge Menschen sind als Jugendleiterinnen oder Betreuerinnen in der Jugendarbeit in ihrer Freizeit tätig. Dieses Engagement gilt es zu fördern und auszubauen. Die Freiwilligendienste, die eine besondere Form des bürgerschaftlichen Engagements für Jugendliche darstellen, werde ich stärker als bisher fördern. Das könnte z.B. durch eine Stiftung geschehen, die die Idee dieser freiwilligen gesellschaftlichen Arbeit in der Öffentlichkeit vertritt und die übergreifenden Aufgaben koordiniert. Das Interesse von jungen Menschen übertrifft das bestehende Angebot an Plätzen in den Freiwilligen Jahren. Deshalb werde ich die bestehenden Kapazitäten durch zusätzliche Freiwilligenplätze erhöhen, Tätigkeitsfelder und Tätigkeitsprofile z.B. im Bereich der Integration, bei Friedensdiensten und Menschenrechtsorganisationen vorantreiben und ein differenziertes Bonussystem für dieses Engagement entwickeln lassen.

Da die gesetzliche Freistellungsmöglichkeit für ehrenamtlich in der Jugendarbeit Tätige eine unverzichtbare und notwendige Unterstützung für das Engagement in der Jugendarbeit darstellt, werde ich als Mitglied der Landesregierung sehr darauf achten, dass die hessische Wirtschaft die im öffentlichen Dienst geltenden Freistellungsregelungen gewährt.

Willi van Ooyen (Linke)

Das Engagement der Jugendlichen für und in der Jugendarbeit ist nicht hoch genug zu schätzen. Die Anerkennung sollte durch gezielte Freistellung und vor allem durch Weiterbildungsangebote erfolgen. Ich persönlich würde von Orden und offiziellen Ehrungen Abstand nehmen.

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