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Jugendarbeit ist kommunale Pflichtaufgabe!
10.01.16 14:36 
Alter: 2 yrs
 
Kategorie: Jugendarbeit im Kreis, Jugendpolitik

Nur noch drei Kommunen im Werra-Meißner-Kreis leisten sich hauptamtliche JugendpflegerInnen in Vollzeit, in vier Fällen gibt es Teillösungen und in den restlichen Kommunen findet gar keine hauptamtliche Jugendarbeit mehr statt.

Es ist offensichtlich, dass die hauptamtliche  Jugendarbeit sukzessive in den Kommunen reduziert wird. Doch dabei handelt es sich bei der Jugendarbeit um keine freiwillige Aufgabe, sondern um eine Pflichtaufgabe. Wer diese vor dem Hintergrund knapper Kassen und finanziellem Druck immer weiter zurückschraubt, verliert nicht nur einen wichtigen Standortfaktor, sondern auch die Bereitschaft von jungen Menschen sich ehrenamtlich zu engagieren, wie zum Beispiel in Vereinen.

Zweifellos leisten die Vereine einen wichtigen Teil in puncto Jugendarbeit,  zweifellos können auch Ortsvorsteher die Jugendlichen in den Jugendräumen begleiten, doch täuscht dies nicht über die Tatsache hinweg, dass einige Kommunen ihrer Verpflichtung nicht nachkommen, eine entsprechende Infrastruktur für die Jugendarbeit zu schaffen.Die Aufgabe kommunaler Jugendarbeit sieht auch die Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements in den Jugendgruppen vor. Doch wenn es in den Kommunen keine JugendpflegerInnen mehr gibt, die dies umzusetzen versuchen, fällt eine solche Unterstützung einfach weg. So bleiben viele Jugendgruppen nicht nur in den Jugendzentren und den Jugendräumen unbetreut - die Saat des ehrenamtlichen Engagements vertrocknet auf dem unzureichend gedüngtem kommunalem Acker der hauptamtlichen Jugendarbeit.

Hauptamtliche Stellen in nur noch drei von sechzehn Kommunen ist nicht nur spärlich, sondern schlichtweg zu wenig! Besonders vor dem Hintergrund, dass viele Vereine sich zur Zeit öfter als ihnen lieb ist, mit schwindenden Mitgliederzahlen und Notvorständen auseinandersetzen müssen. Ohne hauptamtliche Jugendarbeit wird es auch leider bald keine ehrenamtliche Jugendarbeit mehr geben. Insbesondere sich engagierende Jugendliche und junge Erwachsene benötigen Anlaufstellen. Anlaufstellen bei denen sie Unterstützung für ihr Engagement in der Jugendarbeit erfahren, die bei der Beantragung von Fördermitteln helfen können, die Tipps bei der Organisation von Aktionen geben oder die bei Problemen in der Gruppe unterstützen können. Vor allem in Regionen, wie dem Werra-Meißner-Kreis, die von vielen jungen Erwachsenen für Studium oder Ausbildung verlassen werden, ist es wichtig, den nachkommenden JugendleiterInnen die bestmöglichen Arbeitsbedingungen zu bieten.

Der Kreisjugendring Witzenhausen e.V. fordert daher dringend eine bessere Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements junger Menschen und ist gerne bereit, an der Weiterentwicklung des Unterstützungssystems mitzuwirken.






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